Fette Beats mit Texten zwischen billiger Provokation und differenzierter Beobachtung

„Mama ist stolz“ und seinem Block im Märkischen Viertel hat Sido mit diesem Album sicher auch alle Ehre gemacht. Hier zeigt der Rapper mit der Totenkopfmaske, dass er mehr kann, als nur provozieren. Nicht falsch verstehen – ohne einen „Explicit-Hinweis“ kommt keiner der 18 Tracks auf diesem Album aus. Doch Sido, das Super intelligente Drogenopfer, beweist hier auch sein lyrisches Talent. Selbst wenn er von Gewalt, Drogen und Sex rappt, so geht er alles mit einer gewissen Portion Ironie an, sodass er eher humorvoll als bedrohlich rüberkommt.

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