2016-10-08
Panta rhei …
… alles fließt (Heraklit). Heißt: Opeth bleiben sich treu und wandeln sich, wie auch der Vorrezensent schreibt evolutiv. Man erkennt OPETH, seit bei »Heritage« und »Pale Communion« keine Growls mehr von Bandleader Mikael Akerfeldt »dargeboten« werden. Manchen gefällt das nicht, mir hingegen schon. Wer es hören will, live sind growls bei älteren songs immer noch dabei. Musikalisch entwickelt sich die Band eben weiter. Von Heavy zu Prog. Nicht als Wiederholung sondern eben (Evolution) als Weiterentwicklung: Einmal für Opeth selbst als auch für die vielen Anklänge und Reminiszensen an die 70er und 80er (King Crimson, Yes, Genesis uvm). Das Songmaterial von Mikael Akerfeldt ist wie gewohnt herausragend und die Band ist aufeinander eingespielt - ach ja, so ein bisschen die frühen Black Sabbath mit fast schon jazzigen Einsprengseln ist auch dabei. Wie dem auch sei. Auf Konserve als auch live: OPETH ist eine der besten Bands derzeit! Anspieltipp und Ohrwurm »Will O The Wisp«