Lang genug hats geadauert...endlich ists soweit: das fünfte Werk der Beatseaks ist erschienen. Und damit auch das raueste, lauteste und abwechslungsreichste. Selten wurde so viel rumexperimentiert und ausprobiert wie hier auf .Limbo Messiah.
Allein der perfekte Opener "As I Please" zeigt wo's lang geht. Er ist einer von den 4,5 Songs, die verdammt an den guten alten Hardcore erinnern, dem die Beatsteaks auf 48/49 doch noch so nah waren. "Bad Brain", "Soljanka", "Sharp, Cool & Collected"(Drumer Thoman Götz trommelt sich in den Rockolymp) und auch "Demons Galore" zählen wohl genauo dazu. Letzteter ist der wohl, rein musikalisch gesehen, der beste Beatsteaks-Song überhaupt. So ungewöhnlich die Struktur in diesem Lied ist, dieser Song rockt immer. Auf "Bad Brain" skandiert ATW immer wieder "What's Wrong With That Boy Again?", das haut sowas von rein und macht mitunter den Song zum rausten auf der Platte.
Mit "Jane" gehts weiter, er ist neben "Meantime" noch der poppigste Song, er ist frech und rockt. "Meantime" bringt genauso wie das soulige "She Was Great"(Arnim mit Kopfstimme) und das derbe "Cut Off The Top" das Sommergefühl ins Haus. Gute Laune ist garantiert. Mit "Hail to The Freaks" und "E-G-O" klingt das etwas zu kurze Album aus und erlebt mit dem Schluss noch mal einen außergewöhnlichen Höhepunkt. Peter und Arnim teilen sich den Geang bei "E-G-O".
Das Album ist durchweg stark, kein Song fällt raus. Höhepunkte sind dennoch Track 3, 5, 6, 7 & 11.
5 Sterne für ein perfektes Sommer-Album mit rauen Gitarren und perfekt in Szene gesetzten Gesang. Super.