2012-07-04
South-Rock vom "Allerfeinsten"
Das 3. Studioalbum der South-Rock Combo „Black Stone Cherry“ aus Kentucky wurde 2010 bei „RoadRunner Records“ Veröffentlicht. Nach 2 erfolgreichen Alben und 8 Singles die es auf dem US Markt sogar bis in die Charts schafften, legen „Black Stone Cherry“ die Messlatte erneut um ein vielfaches höher. Entgegen den Befürchtungen vieler Fan's handelt es sich hierbei nicht um einen Versuch endlich mehr dem Mainstream zu entsprechen. Das Album passt zur Band wie die Faust auf das Auge:
Bereits beim 1. Song auf dem Album (White Trash Millionaire) wird klar worum es sich hier handelt. Lange Intros und langweilige Melodien sucht man hier vergebens – knallhart verzerrte South-Rock Riffs, ein kraftvoller Bass, Grundsolide Schlagzeugrythmen bilden hier das von Chris Robertson's Stimme veredelte Grundkonzept des Sounds der Band.
Kopf-Nick-Rythmus, wilde Gitarrensoli und auch die ein oder andere ruhige Gesangspassage sorgen für ein Ausgewogenes Soundkonzept und machen die Musik wesentlich interessanter und weniger langweilig (Songs wie „Let me see you shake“, „Change“ „Starring at the Mirror“ und „Blame it on the boom boom“)
Somit wäre der gute Ruf der Band erst einmal gesichert. Doch nicht nur die Harte Rock-Schiene liegt der Band. Hört man sich songs wie „Such a shame“ „Can't you see“ oder „All i'm Dreaming of“ an, wird schnell klar das auch Langsame, sich kontinuierlich steigernde Rock-Balladen definitiv im Repertoir von Black Stone Cherry zu finden sind.
Fazit:
Wer auf den harten, lauten, verzerrten und „dreckigen“ South-Rock sound steht, und auch gegen eine Priese Moderner Rock und Metal Musik keine argumente kennt, der ist mit „Between the Devil and the deep blue Sea“ sicherlich gut bedient. Die Band hat ihren Grundstil beibehalten und sich sogar weiter entwickelt, was sie noch ausgereifter, klarer und runder klingen lässt. Definitiv eines der Alben bei denen ich sehr hohen Wert auf die Original-CD in meinem Regal lege :-)