Ich war früher echt ein begeisterter LP- Hörer, aber mittlerweile ist das nicht mehr so.
Hybrid Theory und Meteora waren noch Alben, die man gerne im Auto dabei hatte um bei super Wetter mit offenem Dach richtig aufzudrehen und auch mitzusingen.
Danach kam das ewige lahme und kraftlose Minutes to Midnight, das bis heute noch keine 10 mal durchgelaufen ist.
A Thousand Suns war anfänglich erst mal der Supergau für mich weil es sich für mich wie ein Filmsoundtrack anhörte. Erst später und mit der richtigen Stimmung hat mich das Album dann doch etwas in seinen Bann ziehen können.
Mit Living Things gingen dann die Mundwinkel erneut nach unten. Mein erster Gedanke war, daß es, wie beim aktuellen Korn Album, von Electronik verstümmelte Rockmusik ist. Ein Beispiel: LP haben einen wirklich guten Drummer. Warum muss dann ein Drumcomputer leblose und langweilige Beats generieren?!
Ich kann diesem Computerrock nix abgewinnen. Und wenn der Trend so weiter geht, wird wohl auch Chester bald durch ne Robostimme ersetzt. Man kann sich auch weiterentwickeln ohne seinen Stil zu ändern. Und lebendige/ emotionale Musik durch flache Elektronikgeräusche zu ersetzen, ist für mich ein Rückschritt was den Unterhaltungswert angeht. Jetzt versteh ich auch, warum sich überteuerte grottenschlechte Kopfhörer (die mit dem kleinen 'b') so verkaufen. Die Musik ist klanglich leider sehr anspruchslos geworden:-(
Das war definitiv mein letztes LP- Album, da ich nicht glaube, daß die noch mal zur Besinnung kommen und wieder echte Musik machen. SCHADE