2014-04-25
Well That's Gold
Ein weiteres Album, welches eine Rezension verdient. Meine Nachbarn haben sich schon über die Lautstärke beschwert...
Ich war nach Veröffentlichung des Titeltracks eher skeptisch. In diese schöne Eintönigkeit und die Mischung aus fast skuriler Beats unklarer Herkunft und akustischem Piano/Gitarre-Geplänkel, sowie Samples von Lord Buckley musste erst hineingefunden werden. Einen ähnlichen Stil hat Albarn schon beim Womack-Comeback-Album angewendet (ebenfalls zusammen mit Richard Russell von XL Recordings produziert). Allerdings hört man hier eher die Eigenständigkeit und einsame Kreativität des Interpreten heraus. Alles in allem: Ganz gut bis sehr schön. Ein paar Sachen reißen mich nicht vom Hocker (teils zu viele Wiederholungen. Da ist man von Albarn (siehe '13' (Blur) und 'Demon Days' ( Gorillaz) besseres gewohnt, aber wohl gerade dies macht das Album aus), jedoch glänzen Songs wie 'You And Me' und auch 'Lonely Press Play' so stark heraus, dass man eh fünf Sterne vergeben will (ich vergebe jetzt trotzdem nur vier, da ich das Werk im Vergleich zu anderen, die ich mit fünf Sternen bewerte, weniger gut finde).
Das Album muss man einfach haben, vor allem als langjähriger Gorillaz/Blur-Hörer. Ich freue mich auf das Konzert in Hamburg!