Beschreibung

Historische Persönlichkeiten wie der Apachenhäuptling Cochise und Geronimo bewiesen Ehrgefühl und den Willen, die Heimat zu verteidigen. Sie und ihre stolzen Stammesangehörigen zeigten ihren Mut im Konflikt mit dem militärisch überlegenen weißen Einwanderer.
Heißer Wind der Gila strich über den Hügel, fächelte das Grün der Blätter der Husache- und Zapotesträucher, die den Hang bedeckten, und umspielte den einsamen Mann, der hoch aufgerichtet, stolz und reglos auf seinem gescheckten Pony verharrend, in den Talkessel hinunterblickte, hinter dessen Umzäunung, nahe der Quelle, die flachen Bauten der JW-Ranch lagen.
Die Sonne brannte auf seiner dunklen Haut, ohne daß er ihre Kraft zu verspüren schien. Die schlanken Gerten des Gesträuchs, vom Wind getrieben, streiften seinen muskulösen Körper, als suchten sie dieses reglose Monument zum Leben zu erwecken.
Cochise…
Seit Stunden verharrte der Häuptling der Chiricahua-Apachen dort oben. Nur in seinen dunklen Augen funkelte es. Sie nahmen jede Bewegung auf, die sich im Tal vollzog, registrierten sie und hielten sie in Gedanken fest. In grenzenloser Geduld, die weder Zeit noch Raum kannte, wartete der Jefe auf seine Chance.
Seine Gedanken verweilten in der Vergangenheit, berührten Naretana, seinen Bruder, und seine Neffen Yadalanh und Giannahtah, deren schmählicher Tod John Ward, der Rancher, zu verantworten hatte. Der Zeitpunkt, eine Schmach zu tilgen, war gekommen, der Augenblick wohl kaum günstiger, wo Naiche und seine Krieger Captain Freemans Flynings Squadron, die Miliz, aus dem Paß ins Apachenland lockten, um mit ihnen ein gefährliches Spiel zu treiben. Ein unheimliches Glimmen trat in Cochises Augen, als er Jesusa Martinez erkannte, Wards mexikanische Gefährtin, die leichtfüßig zum Gatter hinübereilte, eines der Pferde sattelte und es zum Haupthaus führte.

Kundenbewertungen

Durchschnittlich

Keine Bewertung

Kundenrezensionen

Kein Eintrag