Ich gebe zu, ich bin ein Dühnfort- Fan! Als ich las, dass Inge Löhnig unter dem Pseudonym Ellen Sandberg einen Roman und keinen Krimi schreibt war ich ein wenig skeptisch und gleichzeitig neugierig. Hinzu kommt, das dieses Buch der Autorin richtig am Herzen liegt und von ihr geschrieben werden mußte. Es dauerte nicht lange und ich bin in dieses Buch hinein getaucht oder besser gesagt hinein gekrochen. Wie nicht anders zu erwarten war, ist Inge Löhnig als Ellen Sandberg ihrem Schreibstil, der mich immer wieder beeindruckt, treu geblieben.
Das Schicksal der liebenswerten Theresa und des Unteroffiziers Franz Singhammer haben mich tief berührt, wütend und fassungslos gemacht. Den Abend konnte ich kein „ Essen fassen“.
Danke Ellen Sandberg, für dieses emotionale, spannende und gut recherchiertes Buch. Es hat mich sehr nachdenklich zurück gelassen. Diese schwere Kost sollte man unbedingt lesen. ( Schmunzeln mußte ich allerdings, als Herr Dühnfort in einer kleinen Nebenrolle auftrat)