InfoBedingungenDatenschutzKontakt
 
Wird aktualisiert
Das flüssige Land

Das flüssige Land

Veröffentlicht: 2019-08-17
© Klett-Cotta
Das flüssige Land - QR Code
Veröffentlicht: 2019-08-17
© Klett-Cotta

Beschreibung

»Unheimlich, spannend, aberwitzig und kaum zu fassen – einfach fantastische Literatur«
Jurybegründung Deutscher Buchpreis (Shortlist)
Ein Ort, der nicht gefunden werden will. Eine österreichische Gräfin, die über die Erinnerungen einer ganzen Gemeinde regiert. Ein Loch im Erdreich, das die Bewohner in die Tiefe zu reißen droht. In ihrem schwindelerregenden Debütroman geht Raphaela Edelbauer der verdrängten Geschichte auf den Grund.
Der Unfalltod ihrer Eltern stellt die Wiener Physikerin Ruth vor ein nahezu unlösbares Paradox. Ihre Eltern haben verfügt, im Ort ihrer Kindheit begraben zu werden, doch Groß-Einland verbirgt sich beharrlich vor den Blicken Fremder. Als Ruth endlich dort eintrifft, macht sie eine erstaunliche Entdeckung. Unter dem Ort erstreckt sich ein riesiger Hohlraum, der das Leben der Bewohner von Groß-Einland auf merkwürdige Weise zu bestimmen scheint. Überall finden sich versteckte Hinweise auf das Loch und seine wechselhafte Historie, doch keiner will darüber sprechen. Nicht einmal, als klar ist, dass die Statik des gesamten Ortes bedroht ist.
Wird das Schweigen von der einflussreichen Gräfin der Gemeinde gesteuert? Und welche Rolle spielt eigentlich Ruths eigene Familiengeschichte? Je stärker sie in die Verwicklungen Groß-Einlands zur Zeit des Nationalsozialismus dringt, desto vehementer bekommt Ruth den Widerstand der Bewohner zu spüren. Doch sie gräbt tiefer und ahnt bald, dass die geheimnisvollen Strukturen im Ort ohne die Geschichte des Loches nicht zu entschlüsseln sind.
»Raphaela Edelbauer überschreitet Grenzen und rückt in unerforschte Gebiete der Literatur vor.«
Jurybegründung Rauriser Literaturpreis

Apple Books: Kundenbewertungen

Bewertungen & Rezensionen

4,0 von 5 (5 Bewertungen)

Apple Books: Kundenrezensionen

2020-05-07

Zerfaserte Handlung

Anfangs sind die teils dissoziativen Szenen noch interessant und begleitet von ungewöhnlichen Sprachbildern, doch je mehr die Handlung voranschreitet, desto mehr verliert die Autorin die Handlung und ihre Hauptfigur und somit auch den Leser. Was am Anfang noch charmant und ungewöhnlich ist, wird anstrengend. Ab Seite 150 geht die wirr springende Handlung auf die Nerven und man fragt sich, worauf um Himmelswillen die Autorin hinaus wollte.
Stefkarie