InfoBedingungenDatenschutzKontakt
 
Wird aktualisiert
Unversehrt sterben!

Unversehrt sterben!

Veröffentlicht: 2009-10-02
© Kösel-Verlag
Unversehrt sterben! - QR Code
Veröffentlicht: 2009-10-02
© Kösel-Verlag

Beschreibung

Streitfall Organspende – Der Mensch ist kein Wertstoffhof
"In diesem Buch erzähle ich meine persönlichen Erfahrungen, die ich nach der Organentnahme bei meinem 15-jährigen Sohn machen musste. Total uninformiert, was eine Organentnahme für Konsequenzen für den sterbenden Spender und seine Angehörigen hat, habe ich mich von den Transplantationsmedizinern manipulieren lassen. Im tiefsten Schock, nicht im Mindesten entscheidungsfähig, gab ich die Erlaubnis zu einer Organentnahme. Die Organe meines Sohnes wurden über Europa verteilt. Der Anblick meines ausgeschlachteten Kindes hat mich zutiefst entsetzt und empört. – Jeder muss klären, ob er der Transplantationsmedizin glaubt, dass ein Mensch mit lebenden Organen eine Leiche ist oder aber ein Sterbender und damit noch am Leben."

Apple Books: Kundenbewertungen

Bewertungen & Rezensionen

0,0 von 5 (Keine Bewertung)

Apple Books: Kundenrezensionen

2013-01-14

Hat mich in meiner Meinung bestärkt

Dieses Buch hat mich in meiner Meinung bestärkt, meine Organe nicht zur Organspende zur Verfügung zu stellen. Ich habe mich schon vorher ausführlich mit diesem Thema beschäftigt und eine handschriftliche Verfügung zu meinen Papieren in meinem Geldbeutel beigefügt und auch meinen Mann inständig darum gebeten, dass meine Organe nicht zur Verpflanzung zur Verfügung gestellt werden dürfen.
Verständnis darf man vom Großteil seiner Umwelt allerdings nicht unbedingt erwarten. Gegenargumente zur Organspende sind auch gar nicht erwünscht und man wird gerne als selbstsüchtig und egoistisch eingestuft, wobei vielen die Tragweite ihrer eigenen Entscheidung zur Organspende überhaupt nicht klar ist. Auch eine Diskussion zu diesem Thema ist selten möglich, leider. Vermutlich, weil die meisten glauben, dass es schon reicht sich als Organspender zu outen. Das macht sich gut in unserer Gesellschaft und keiner glaubt ernsthaft daran, dass er selber irgendwann betroffen sein könnte.
Also vielen Dank für dieses informative und objektiv gehaltene Buch, das ich nicht mehr aus der Hand legen konnte.
Ingamaus