gelungene Fortsetzung...
Genau, wie man sich einen Nachfolger wünscht - ebenso spannend, dennoch anders, denn den Vorgänger kennt man ja schon.
Die Handlung ist gewohnt Fitzek an keiner Stelle zäh, sondern stimmig und flüssig zu lesen.
Ich mag Fitzek sehr gern - er findet schon mit seiner Einleitung einen schnellen Weg zum Leser. Zwar hatte ich den Augensammler schon gelesen, aber seine Warnung war sehr angebracht, denn wer hat noch nie eine Fortsetzung gelesen, weil er denn nichts vom Vorgänger wusste... Und mich regt sowas immer auf...
Das Buch beginnt, wo der Augensammler endet - Zorbach verzweifelt an der Tatsache, seinem Sohn nicht rechtzeitig geholfen zu haben und opfert sich für die Möglichkeit, doch noch etwas tun zu können.
Wir leiden mit den Protagonisten, die wir schon kennen und im letzten Teil begleitet haben und begeben uns auf eine Reise in die kranke Psyche des Augenjägers, der mit dem Augensammler verbunden scheint.
Unvorhersehbare Wendungen und Verstrickungen machen dieses Buch von der ersten bis zur letzten Seite zu einem gelungenen Thriller, der mit seinen Kollegen aus Übersee locker mithalten kann.
Das Buch ist flüssig zu lesen (ich hab's an einem Abend geschafft) und hat bei mir das Gefühl des Weilerlesen-Wollens hinterlassen.
The next one, please, Mr. Fitzek!