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Im Sonnenschein

Im Sonnenschein

Veröffentlicht: 1888-01-01
© Public Domain
Im Sonnenschein - QR Code
Veröffentlicht: 1888-01-01
© Public Domain

Beschreibung

Im Sonnenschein ist eine Novelle von Theodor Storm. Die in zwei Passagen kontrastiv gezeichnete Novelle hat die gescheiterte Liebelei zwischen einer Bürgerstochter und einem französischen Hauptmann zum Inhalt. In der ersten Passage wird der Beginn dieser amoure, das Werben des Constantin um sein »Fränzchen« beschrieben, werden beide Protagonisten hierin charakterisiert. Auf der einen Seite die rechengewandte, etwas zu norddeutsch ernsthaft sich darstellende Tochter eines Kaufmannes, die nicht singen will, weil es »für Bürgermädchen nicht [ taugt]« (354) und die »so leicht, so mühelos [lachte]«, dass es » […] über sie hin [lief], wie ein Windhauch über den See« (353) – auf der anderen Seite der etwas leichtfüßig mehr sich gebende als erscheinende französische Offizier, der die Angebetete vor sich her gehen lässt, um deren Gang dann cum grano salis als den »einer Bachstelze« (355) zu charakterisieren.

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