2016-06-05
Etwas flach gehalten
Wer "The Hunger Games" mag, wird mit "Divergent" gut bedient sein - hier spielt sich die Geschichte ebenfalls um ein junges Mädchen, umgeben von den dystopischen Vorkomnissen der menschlichen Zukunft, in der klare gesellschaftliche einzuhaltende Trennung herrscht. Abgesehen von eins-zwei Momenten, in denen ein Ansatz der Spannung aufgebaut wurde, ist die Erzählung sehr flach gehalten. Die junge Beatrice (später Tris) wird künstlich zur Heldin aufgebaut. Die Liebesgeschichte und Beatrice's Erfahrungen sind leider - auch für eine Fiktion - sehr unrealistisch und unglaubwürdig. Das Ende verdeutlicht, dass die Autorin gleich eine Trilogie zu schreiben vorhatte und es auf eine Verfilmung abgesehen hat. Insgesamt eher enttäuschend, obgleich ein paar gute Ansätze am Anfang da waren.