2016-01-04
Wow, einfach nur wow
Dieser Roman war so unglaublich. Gewiss hat er das gleiche Schema wie jeder andere Dystopieroman - eine schlechte Regierung und Jugendliche, welche diese durchschaut haben und nun aus ihr ausbrechen wollen -, aber dennoch hat er mir so überaus gefallen.
Es geht in diesem Buch um Day und June, welche beide aus unterschiedlichen Schichten kommen, was grundsetzlich schon zu anderen Ansichten bezüglich der Regierung führt. Beide leben in der Republik, welche in Krieg mit den Kolonien ist. Zudem gibt es eine Seuche, welche immer wieder in den ärmeren Schichten auftritt, und gewisse Tests, welche sozusagen die Fähigkeiten der Kinder (im Alter von 10 Jahren) feststellt.
Day wird als Verbrecher gesucht, wobei niemand sein wahres Gesicht kennt. June, das Ausnahmekind, welches die höchste Punktzahl als Einzige überhaupt in dem Test erreichte, ist erpicht darauf, ihn zu fassen (obwohl sie recht fasziniert von ihm ist). Als ihr Bruder, Metias, ermordet wird, sind ihr eigentlich keine Grenzen mehr gesetzt.
Vielleicht ist die Idee nicht die Außergewöhnlichste, jedoch finde ich sie atemberaubend gut umgefasst. Das Buch fesselte mich die ganzen 368 Seiten über und wurde nicht langweilig, manchmal nur fast vorhersehbar. Die Protagonisten - es immer abweselnd aus ihren Sichten berichtet - haben mich nicht gestört, ich konnte mich einfach sehr gut in sie hinein versetzen. Sie waren so wow (*hust* vor allem Day *hust*) Des weiteren gefiel mir der Aufbau der Welt äußerst gut, nicht nur die Stadt, sondern auch das Aussehen der Kleidung, da sie immer noch etwas Altertümlicheres mit sich trug.
Hach, ich hoffe, dass der folgende Band nicht enttäuschend sein wird.