Ein Film, den man vielleicht mehrmals gesehen haben muss, um nachvollziehen zu können, was sich die Macher wohl gedacht haben. Nicht, weil es genial komplex wäre, nein, weil es das Ergebnis von offensichtlich feinschwurbeliger Schnittraum-Extase ist.
Nolan wollte wohl, in einem Film zusammengepackt, außergewöhnliche Streifen wie Inception, Interstellar oder Arrival zu seinem ganz persönlichen Meisterwerk destillieren. Ist aber leider gewaltig in die Hose gegangen. Die Rückwärtsszenen und Handlungsstränge werwirrbeln sich dermaßen ineinander, dass die eigentliche Story vollkommen flach, uninteressant daher kommt und keinerlei Interesse auf sich zieht.
Der Film ist weder spannend noch mitreissend und erfordert medizinisch-psychologisches Interesse, um dem Unsinn der Darsteller und gleichzeitig des Regisseurs etwas abgewinnen zu können. Auch der Hauptdarsteller, - ich fragte mich die ganze Zeit, ob sein Bart zusätzlich eingefärbt war -, ist keine weitere Beachtung wert, aber er bedient wohl nur den "Trend", der Hollywood und die ganze USA derzeit in den Abgrund zieht.
Last but not least die Musik. Interessant und sehr speziell, aber hilft dem Film nur dabei, von sich selbst abzulenken.
Fazit: Oft ist weniger viel mehr. Man freue sich auf gute Filme, schaue mal wieder ein älteres Meisterwerk an, in der Zwischenzeit ein Spaziergang an der frischen Luft. Das Geld, was ich in diesen Streifen investiert habe, hätte ich lieber für Eis ausgegeben.