Die ersten 1,5 Stunden fand ich richtig, richtig gut. Oscarnomiernierungen sehe ich in der Kategorie Regie, Kamera, Ton/Sound, Filmusik, Haupdarsteller, vielleicht auch Bester Film, wege der historie usw. Man merkte, dass Nolan aus Dunkirk gelernt hat, aber leider geht der Film nach 1,5 stunden sukzessive Berg ab. Die Atombobenexplosion ist der absolut Witz, dass sieht aus, als seien 3 TNT Stangen gezündet worden keine ahnung was das sollte, dass kann man auch trotz nicht genutzer CGI gut und besser machen (siehe Trailer und im Film nutz er auch CGI), der abgezogene Tonmoment beim zünden der Bombe, ist viel zu lang für dieses verbuffen der Bombe. Dann noch trauriger umgesetzt, der versuch, als Oppenheimer vor seinen Wissenschaftlerkollegen tritt, um den „Erfolg“ zu feiern, dass dieser geklappt hat und Sie es geschafft haben und Er hin und her gerissen ist, zwischen euphorie und der Moralischen frage. Die Bilder, die eigentlich jubelne menschen zeigen, werden leider nur ein bisschen und nicht wirklich kontakariert mit dem Leid der Japana dargestellt und kommen nicht so rüber. Und Gerade diese Beiden schlecht umgesetzten Schlüsselmomente, machen den Film auf anhieb kaputt. Danach wird es sehr Zäh und Langweil, die Verhandlungen und das diskreditieren und die Moralische Frage, hätte man besser und spannender umsetzen können. die anderen restlichen 1,5 stunden sind also wirklich anstrengend. Da wäre mehr drin gewesen