Was für ein Action-Feuerwerk!
Deep Blue Sea ist tatsächlich unfassbar packend inszeniert, enthält jede Menge überraschende Wendungen und ein hervorragend spielendes Ensemble. Hier taucht nicht irgendein Pappmaché-Hai auf, der eben mal alles Erreichbare frißt, sondern es gelingt den Autoren sogar, das Ganze zumindest halbwegs glaubwürdig zu begründen.
Dabei sind die Haie bei weitem nicht die einzige Gefahr, die der Gruppe Wissenschaftler droht. Vielmehr multipliziert sich das Grauen, als auf der Forschungsstation alles außer Kontrolle gerät.
Zu erwähnen ist auch noch, dass wir es bei der Gruppe Wissenschaftler nicht mit einer wild schreienden Herde an Opferlämmern zu tun haben, sondern dass jeder in der Gruppe seine Stärken und Schwächen hat und diese überzeugend verkörpert. Hier sind trotz der sehr guten Effekte Schauspieler keine Statisten, sondern geben dem Streifen genau das, was vielen anderen Filmen in dieser Art fehlt.
Zu den Action-Sequenzen: Man ahnt fast nie, was als nächstes passiert. Der Drehbuchautor hat es drauf, selbst in einer unweigerlich erscheinenden Situation eine meist völlig überraschende Wendung herbeizuführen.
Ich bin bei Filmen wirklich nicht leicht zu erschrecken, aber nach Deep Blue Sea schleiche ich selbst an meinem Goldfischbecken auf Zehenspitzen vorbei. Absolut empfehlenswert!