Eigentlich geht es um eine Liebesbeziehung vor dem Hintergrund verschiedener Krisengebiete. Da diese nur oberflächlich für die "Story" herhalten müssen, sind sie auch beliebig austauschbar und werden es tatsächlich auch. Es fängt zwar sehr dramatisch und ergreifend in einem Flüchtlingslager in Äthiopien an, nur kommt dann ein plötzlicher Sprung nach Kambodscha usw. ohne die dortige Geschichte zu Ende zu erzählen. Es bleiben eine Menge offener Fragen. Was ist nun aus dem Lager geworden? Wieso hüpfen die Darsteller von Ort zu Ort ohne erkennbar ihre Missionen beendet zu haben. Da werden Charaktere aufgebaut von denen man später nie wieder etwas im Film sieht/hört. Schlecht!
Angelina Jolie kann schauspielerisch der Rolle nicht gerecht werden, wirkt eher blass bis deplatziert und oft unglaubwürdig.
Der Film macht nichts wirklich gut. Die Lehre, falls es eine geben sollte, ist, dass es nicht viel Sinn macht Menschen in Flüchtlingslagern und Krisengebieten zu helfen, da es ein Faß ohne Boden ist bzw. durch Korruption die Hilfen in die falschen Hände geraten. Vielleicht sollte man es dem Film gleich tun, das Elend zur Kenntnis nehmen und nicht länger darüber nachdenken?! Äußerst fragwürdig!!!
Fazit: Vorhersehbare Handlung (Jolie ist eine sich für die Liebe opfernde Heldin). Erzählerisch und handwerklich zusammengeschustert, das Leid der Menschen wird nur als dramatische Kulisse mißbraucht. Schade!