Der tiefere Sinn
Der Film zeigt einen gutaussehenden Kriegsreporter um die 30, der die gutausehende Milliardärstochter um die 30 aus dem Süden Mexikos durch eine Quarantänezone, die den Norden Mexikos ausfüllt, heim in die USA bringen soll.
Der Film handelt von seelischen Monstern, den Ängsten und Zwängen im Leben der beiden Protagonisten. Sie sind auch das eigentliche Thema des Films. Während diese seelischen Monster durch intensive Dialoge zum Vorschein kommen, durchqueren die beiden die Quarantänezone, in der es dingliche Monster gibt, gigantische Tintenfische, die mit Spinnenbeinen umherlaufen, aber immer nur schemenhaft auftauchen und sonst nur als Bedrohung präsent sind.
Ganz am Ende zeigt der Film, was geschieht, wenn man den Monstern, vor denen man sich die ganze Zeit gefürchtet hat, dann tatsächlich begegnet. Das ist der tiefere Sinn, von dem alle Kritiken reden, ohne ihn auch nur im Ansatz formulieren zu können.
Als Science-Fiction ist der Film nicht geeignet.
Der Film hat zwei gute Schauspieler, ein gutes Drehbuch und baut von Anfang an eine intensive Atmosphäre auf. Man ist beim Zuschauen aber zwischen inneren und äußeren Monstern hin und her gerissen, und diese Kluft ist zu groß. Man erwartet ein äußeres Ereignis, bekommt dann aber etwas Innerliches und umgekehrt.