Der Film wurde von der Kritik gelobt, daher habe ich ihn ausgeliehen. Bis auf ein, zwei bitterböse Gags ist er jedoch eher mies, weil die Macher sich ganz offensichtlich nicht getraut haben, diese ganze Thematik der islamischen Selbstmordattentäter zu persiflieren.
Stattdessen bekommt der Zuschauer das Gefühl, dass diese Selbstmordattentäter eigentlich ganz nette, aber verwirrte und dümmliche Jungs sind, die den Islam einfach falsch verstehen – denn der bärtige, islamorthodoxe Bruder, der seine Frau in den Schrank sperrt, ist eigentlich auch ganz sympathisch dargestellt. Man spürt das Appeasement in jeder Szene.
Warum die Jungs das Attentat durchführen wollen, bleibt ebenfalls im Hintergrund.
Hinzu kommt eine wirre Story mit sinnlosen Dialogen, die deutsche Synchro im Erkan&Stefan-Stil und diese Pseudo-Doku-Wackelkamera gibt dem Film dann den Rest.
Schade – der Stoff hätte wirklich einen grandiosen Film ergeben können.