Ein Film nach Art von "Blair Whitch Project": wackelige Kameraführung, die beim Zusehen nach kurzer Zeit Übelkeitsgefühle auslöst. Die Story klingt in der Beschreibung ganz interessant, die Vorschau lässt einen spannenden Film vermuten. Doch schon nach wenigen Minuten folgt die große Enttäuschung:
Die Geisterjäger, die sich für eine TV-Sendung in eine leerstehende ehemalige Psychatrie einschließen lassen (schon das Schwachsinn, warum müssen die sich einschließen lassen?), haben aber nur Kameras dabei, um den angeblichen Spuk-Phänomenen auf die Spur zu kommen. Zu sehen bekommt man von Anfang an nur verwackelte, ständig hin und her schwankende (das soll laut Story eine TV-Sendung sein? Lächerlich) und im weiteren Verlauf meist grünliche Bilder sowie ab und zu ein paar schlechte Zombie-Tricks, und das war's. Wer Filme wie Blair Whitch mag (war seinerzeit vielleicht noch originell, aber ich fand diesen Pseudo-Reality-Kram schon damals grottenschlecht) könnte diesen Film vielleicht ertragen, aber generell rate ich: Finger weg von diesem Schrott, das ist rausgeschmissenes Geld!