Die Handlung (wenn man sie denn als solche bezeichnen mag...) dieses Machwerks ist unschlüssig, wirkt an den Haaren herbeigezogen und dient lediglich als Vorwand für die endlosen (der furchtbare Film dauert quälend lange 132 Minuten) und noch unglaubwürdigeren Baller-Exzesse.
Den Plot scheint man irgendwie von "Leon, der Profi" abgekupfert zu haben, ansonsten verbietet sich hier jedoch jeglicher Vergleich! Til Schweigers schauspielerische Inkompetenz wird höchstens noch von der hölzernen Darstellung der durchwegs unverständlich nuschelnden Tochter unterboten.
Alles in allem eine Zumutung, aber man kann ja einfach abschalten.
Ärgerlich wird's aber, wenn man erfährt, dass derart grottenschlechte Unterhaltung mit drei Millionen Euro öffentlicher Gelder aus der Fimförderung unterstützt wird. (Wenn so etwas den Neuen Deutschen Film repräsentieren soll... Au weia!)
Insgesamt einer der schlechtesten Filme, die ich je gesehen habe! Zum Glück habe ich ihn nicht gekauft (ich käme auch niemals auf die Idee, schließlich kenne ich den Schweiger noch aus der "Lindenstraße"...), sondern habe ihn zu Anschauungszwecken und als Negativbeispiel für meine beiden heranwachsenden Söhne aus der örtlichen Bibliothek entliehen. Die Jungs haben sich übrigens mächtig gelangweilt...