Wenn man einen Roman verfilmt, muss man sich die ein oder andere dramaturgische Freiheit nehmen und auch nehmen dürfen. Was allerdings nicht funktioniert, ist eine Geschichte mehr oder weniger frei zu erfinden mit hanebüchenem Plot, strotzend vor historischen Ungenauigkeiten und Verdrehungen und dies dann mit Versatzstücken des Romans zu versehen so dass man den Film nun nach dem Buch benennen kann. Das ist maximal ärgerlich, denn es verspricht etwas und hält es nicht.
Ich weiß nicht, was schlimmer ist an dem Film: Dass die Geschichte so dümmlich simplifiziert wurde oder dass der Film auch noch richtig langweilig ist. Und kann mir nebenbei mal jemand erklären, warum gläubige Muslime des 11. Jahrhunderts als mit schwarzem Kajal umrandete Finsterlinge sein müssen? Das ist so blllig! Ein Machwerk, bitte nicht ansehen!