InfoBedingungenDatenschutzKontakt
 
Wird aktualisiert
Raus aus der Depression

Raus aus der Depression

Veröffentlicht: 2024-06-24
© Copyright Norddeutscher Rundfunk
Raus aus der Depression - QR Code
30 Folgen
Audio
Anhören auf Apple Podcasts
30 Folgen
Audio
Anhören auf Apple Podcasts
Veröffentlicht: 2024-06-24
© Copyright Norddeutscher Rundfunk
Aktuelle Folge
Sonderfolge: Jung und (un)beschwert

Sonderfolge: Jung und (un)beschwert

Länge: 21:22
In dieser Sonderfolge geht es um die psychische Gesundheit junger Menschen in Zeiten von Pandemie, Krieg und Klimawandel. Die Aufzeichnung fand live am 1. Juni statt beim deutschen Patientenkongress Depression in der Alten Oper Frankfurt/Main. Die 17-jährige Loreena erzählt von ihren Erfahrungen mit der Depression. Lehrer hatten bemerkt, dass es ihr nicht gut geht und gaben den Anstoß, sich Hilfe zu suchen. Aus der Elternperspektive berichtet Alix Puhl, die ihren Sohn durch Suizid verlor und sich heute für mehr Aufklärung über mentale Gesundheit an Schulen einsetzt. Die fachliche Expertise kommt in dieser Folge von Professor Dr. Christine Freitag, Direktorin der Abteilung für Kinder- und Jugendpsychiatrie am Universitätsklinikum Frankfurt und Kathrin Macha, Psychologische Psychotherapeutin, Vorstandsbeauftragte für Klimapsychologie der Landespsychotherapeutenkammer Rheinland-Pfalz und Mitglied bei Psychologists for Future. Es geht um die Frage, welche Auswirkungen die aktuellen Herausforderungen für die Psyche von Jugendlichen haben und wie politisches Engagement ein Mittel gegen Hilflosigkeit sein kann. In der Folge wird auf eine Petition des Jugendbeirats der Stiftung Deutsche Depressionshilfe und Suizidprävention hingewiesen, die fordert, Depressionen in den Lehrplan aufzunehmen.
https://www.deutsche-depressionshilfe.de/unsere-angebote/fuer-schulen
Kinder- und Jugendtelefon (116 111)
Einen fachlich moderierten Austausch finden betroffene junge Menschen unter www.fideo.de
Anonyme Mailberatungen von jugendnotmail.de und u25-deutschland.de
Petition von Jugendlichen:
https://weact.campact.de/petitions/depression-muss-in-die-lehrplane
Die Organisation, die Alix Puhl gegründet hat, um an Schulen aufzuklären: tomonimentalhealth.org
Podcast-Tipp: WDR 5 Innenwelt – das psychologische Radio
https://1.ard.de/innenwelt
Folgen-ID: 1000660307904
GUID: AU-20240625-1711-4100-A
Erscheinungs­datum: 24.6.2024, 12:00:00

Beschreibung

Über Depressionen reden hilft, die Krankheit besser zu verstehen. Mit Betroffenen, Angehörigen und vor allem mit Experten, wie in diesem Podcast. In jeder Folge wird ein anderer Aspekt der Erkrankung behandelt. Der Entertainer Harald Schmidt ist seit zwölf Jahren Schirmherr der "Stiftung Deutsche Depressionshilfe und Suizid-Prävention" und fragt Betroffene, wie sie gelernt haben, mit einer Depression zu leben. Über Ursachen, Auslöser und Behandlungen klärt Ulrich Hegerl auf, er ist Vorsitzender der Stiftung und hat die Senckenberg-Professur an der Psychiatrie der Universität Frankfurt.

Apple Podcasts: Kundenrezensionen

2024-09-03

Sich wiederfinden

Vielen Dank für die Sendungen und vielen Gespräche, in denen ich mich selbst mit meiner Erkrankung wiederfinde. So habe ich Harald Schmidt noch nicht erlebt. Chapeau!
Heimwehbilder
2024-06-22

Depression ist eine Krankheit und keine Schwäche

Sehr wertvoller Podcast, der zeigt, dass keiner vor der Erkrankung gefeit ist und sie jeden treffen kann, der eine Veranlagung dafür hat. Sehr wichtig für die Endstigmatisierung!!!
strudelwirm
2023-10-06

Hilft Betroffenen nicht wirklich der Podcast

Ja, ich hab einige Folgen des Podcasts angehört. Es ist natürlich interessant, welche Personen, die in öffentlichen Leben stehen, wie Prominente auch unter Depressionen leiden und wie sie damit umgegangen sind. Aber für Betroffenen Zuhörer, mag das zum Teil interessant sein. Jeder, der vielleicht selbst betroffen ist, kennt das wie schwierig es ist einen Termin bei einem Psychotherapeuten mit einer Pflichtversicherte Krankenkassenkarte zu erhalten. Da vergehen Monate, wenn nicht teils Jahre bis man überhaupt eine Diagnose hat und dann behandelt werden kann. Da die Stunden von Psychotherapeuten auch noch gedeckelt sind. Was ich sagen möchte ist. Mit einer privaten Krankenversicherungskarte oder einen prominenten Bonus bekommt man hier eher und schneller Hilfe.
Vielleicht sollte man den Podcast umbenennen in beispielsweise wie prominente mit Depression umgehen und welche Hilfe sie bekommen haben. Denn alles was man hier so hört, klingt natürlich toll und wenn man selbst betroffen ist, hilft einem das überhaupt nicht. Finde ich. Ich bin selbst betroffen. Habe Monate für ein Erstgespräch Termin gebraucht. In 2 Stunden Sitzungen wurde mir dann mitgeteilt, dass die Psychotherapeutin frühestens Termine in acht Monaten hat und ich mir doch einen anderen suchen sollte. Leider sieht das bei einem anderen hier in der Region genauso aus. Von daher hat man letztendlich keine Hilfe oder man lässt sich in eine geschlossene Einrichtung einweisen.
Heiner Bremer
2023-02-01

Gäste gut, die Herren 😏

Den Podcast zu hören lohnt hauptsächlich wegen der Gäste. Herr Schmidt sollte dringend Variation in seine Moderation bringen, wir wissen inzwischen was er und Herr Hegerl machen, wer später einsteigt kann es auch nachlesen, dafür gibt es Shownotes. Die Art von Herrn Schmidt ist nur mal wie er ist. Entweder man geht darüber hinweg oder weg von diesem Podcast. Viel unangenehmer finde ich Herrn Hegerl, der für meinen Geschmack den medikamentösen Therapien viel zu stark den Vorzug gibt, ja quasi behauptet es ginge nicht ohne. Stimmt nicht, es geht, ich habe es geschafft. Auch seine abfälligen Äußerungen zum Themenkomplex Burnout, offiziell Erschöpfungsdepression, finde ich als Betroffene unangemessen. Prägungen durch Erlebtes mögen in einem Fall mehr, im anderen weniger fruchtbaren Boden für depressive Krisen bereitet haben. Aber die Arbeitssituation bestimmt einen Großteil unseres Erwachsenenlebens und sie kann krank machen, körperlich wie seelisch. Abschließend: Ganz schrecklich, ja unverschämt fand ich die Äußerung in der Episode Maack in Bezug auf die Hilfe suchenden Angehörigen, des Inhalts dass diese seiner Meinung nach gefälligst nicht die knappen Ressourcen im psychotherapeutischen Bereich auch noch beanspruchen sollen! Wie kann man die Not der Betroffenen Partner, Kinder, Eltern nur derartig unempathisch abbügeln? Wäre es nicht im Gegenteil sinnvoll, diese einzubeziehen? Vielleicht würden weniger Trennungen infolge von Depression und der damit einhergehenden Therapien passieren, wenn Partner*innen angeleitet begleiten könnten, anstatt allein einem Menschen gegenüber zu stehen, der uU sehr viele Veränderungen durchlebt.
Taupe22
2023-01-31

Unterschied bzw. Zusammenhang Depression und / oder Angst

Ich würde mir wünschen, dass auf den Zusammenhang von Depression und / oder Angst eingegangen wird. Mit einer gen. Angststörung und einer krankhaften Angst Krank zu werden, war ich verwundert, in einer Folge von einer wahnhaften Depression im Zusammenhang mit Hypochondrie (Angst?) zu hören.
h!dden@ss
2022-12-06

Vielen Dank !

Sehr hilfreich, unaufgeregt und informativ.
NadSnow
2022-11-22

Sehr gut

Informativ und interessant!!
blackcherrieful
2022-06-26

Unterhaltsam und fundiert

Harald Schmidt sorgt als locker-flapsiges Zugpferd für einen leichten Zugang zur Materie, immer mit Menschen als Beispielen, die von ihrem Weg mit und raus aus der Depression authentisch berichten. Im zweiten Teil sorgt Herr Professor Dr. Hegerl für die Faktenbasis. Auch für Profis im Gesundheitswesen und/oder Angehörige sehr interessant. Möge der Podcast viele Menschen erreichen und ihnen Hilfe zuteil werden lassen.
Bergblume
2022-01-26

Super wertvoll!

Ich finde den Podcast super! Reden ist so wichtig! Auch mein Ansatz beim Bewältigen! Ich schreibe gerade über meinen eigenen Weg und meine Erfahrungen ein Buch zu dem Thema
Sonea66
2021-12-21

Bitte weitermachen!

Mir hat dieser Podcast unglaublich geholfen.
Ich stecke schon (was mir jetzt immer klarer geworden ist) seit ca. 2-3 Jahren in immer wiederkehrenden depressiven Phasen.
Die Depression wurde allerdings erst Anfang d.J. diagnostiziert.
Seitdem bin ich in Psychotherapie und habe mich, als es für mich nicht mehr auszuhalten war, in eine Psychiatrie eingewiesen. Fast 3 Monate war ich da, ich bin froh, dass ich diesen Schritt getan habe; mir wurde dort sehr gut geholfen. Während dieser Zeit hat der Podcast mich prima begleitet,da ich ein hohes Informationsbedürfnis habe.
Jetzt geht es mir schon wieder sehr,sehr gut.
Ich kann mir gar nicht mehr vorstellen, welche Tiefen Gedanken mich lange Zeit begleitet haben.
Meine Psychotherapie neigt sich dem Ende.
Ich bin habe gerade den Schritt in die berufliche Selbständigkeit gemacht in bin wieder voller Hoffnung und meine Kräfte werden immer stärker.
Ich schreibe sonst keine Bewertungen , aber ich hatte jetzt das ganz starke Bedürfnis meine kleine Geschichte mitzuteilen.
Vielen, vielen Dank für die tolle Unterstützung mit dem Podcast.
Ich würde mich freuen,wenn es irgendwann eine Fortsetzung gäbe.
Und noch einen lieben Dank an Herrn Schmidt - er hat eine so schöne Leichtigkeit in das Thema gebracht.
LG Karin
Würfelking
2021-12-15

Informativ und frustrierend

Ich finde das Konzept des Podcasts mit Betroffenengespräch, Expertenmeinung und Hörerfragen gut gelungen. Ich habe dank Professor Hegerl schon ein paar neue praktische Informationen (danke vor allem fürs Thema Arbeit) entnehmen können, fühle mich aber als Betroffene durch all die Erfolgsgeschichten schlecht repräsentiert.
JuleJo
2021-12-12

sehr informativ - danke!

Durch die Informationen aus dem psychatrischen Bereich wird den Vorbehalten gegen Behandlungsmöglichkeiten für Depressionen ein Zahn gezogen. Ich kann zumindest für den psychologischen Bereich aus eigener Erfahrung sagen, dass der Weg zum Therapeuten für mich nur positive Überraschungen brachte. Wenn man Hilfe braucht, dann kann man sich in Deutschland glücklicherweise passgenaue und vielfältige Hilfe finden. 👍🏼
Holkator
2021-12-10

Informativer Podcast, aber…

Ich bin selbst Ärztin und würde niemals vor dem Patienten - und man kann davon ausgehen, dass hier ettliche Betroffene zuhören- sagen, dass eine Depression einfach eine „saudumme Erkrankung“ ist. Das kann man auch wesentlich taktvoller formulieren.
Insgesamt wiederholt sich sehr viel. Da schließe ich mich der Meinung einiger Vorredner an.
Immer wieder wird betont, dass es keine Auslöser gibt, sondern man als „ Veranlagter“ einfach Pech hat.
Selbst, wenn das stimmen sollte.
Wenn ich so mit meinen Patienten ( also den ganzen Pechvögeln) reden würde, dann wär doch niemand motiviert sondern zutiefst frustriert.
mesiausB
2021-11-30

Cathy Hummels… was ein Unsinn

Vorab, es tut mir Leid, was Cathy Hummels erlebt hat und toll, dass sie sich für das Thema einsetzt. Aber was sie fachlich zum Thema Depression sagt, ist einfach Unsinn. Das beginnt mit der permanenten Unterscheidung von genetischer Depression und nicht-genetischer bis zur Bewertung von „Tabletten“ (spezifischer wird es nicht).
Zum Glück wird sie danach direkt korrigiert…
C.o.t.t.
2021-08-23

Danke

Vielen Dank, dieser Podcast hilft mir sehr 🙏🏼
Seefraulein
2021-08-04

Mehr Platz für die Wissenschaft, bitte!

Gut gemacht! Aber nach 4 Folgen interessiert mich die Therapie fast mehr. Welche Antidepressiva gibt es? Wie findet man raus, welches passt? Wie wirken sie? Vielleicht haben uns Corona und Herr Drosten neugierig auf Wissenschaft gemacht? Ich wüsste gerne mehr über Serotonin, Dopamin und Noradrenalin. Über EEGs und MRTs und was man damit für Erkenntnisse gesammelt hat. Mein Wunsch!
Players6
2021-08-01

Gute Mischung, Rolle von Psychotherapie zu gering

Ich finde den Podcast als Betroffene und
Psychologische Psychotherapeutin super - die Zweiteilung in Betroffenen- und Expertenperspektive, die lockeren Fragen zum ernsten Thema und der Rückbezug auf wissenschaftliche Studien. Mir fehlt allerdings ein wenig die Betonung der Rolle von ambulanter Psychotherapie, die sie in der Behandlung, aber auch Prävention von weiteren Episoden leistet. Das mag am Hintergrund von Herrn Hegerl als Psychiater liegen, da ist ein Schwerpunkt bei stationärer und pharmakologischer Behandlung nachvollziehbar. Ansonsten habe ich nichts auszusetzen :)
Tanja Sch.
2021-07-20

Sehr erhellend!

Danke für diesen wertvollen Podcast!
HNO Doc
2021-07-15

Finde gut dass es den Podcast gibt

Ich finde es super, dass es solch einen Podcast gibt, daher 5 Sterne. Allerdings möchte ich einige Anmerkungen machen:
1. Die Hosts Herr Schmidt und Prof. Hagerl scheinen das Prinzip „Podcast“ nicht vollends verstanden zu haben: sie erzählen in jeder Folge immer und immer wieder die selben Dinge (z.B. der Einstiegs-„Gag“ von Harald Schmidt ist immer der selbe (von wegen was will denn der Clown hier), das war vielleicht beim ersten Mal unterhaltsam aber beim 4. mal nervt es dann schon sehr). Andererseits erwähnt Prof. Hagerl jedes Mal aufs Neue den sog. Schlafentzug in einer Art und Weise als ob er noch nie zuvor in diesem Podcast erwähnt worden wäre. Podcasts sollten in erster Linie für Menschen gemacht werden, die diese über einen längeren Zeitraum abonnieren und regelmäßig hören. Und nicht für Menschen, die einmal eine einzelne Folge hören und dann alles von vorne erklärt bekommen und immer wieder über die selben Gags lachen. Das wäre vielleicht für ein Ü70 ZDF Publikum angebracht aber nicht für einen Podcast.
2. Harald Schmidts Interview Stil wirkt etwas holprig. Auf der einen Seite stellt er auch unbequeme Fragen, aber er nimmt auch schon oft die Antwort vornweg („ist es nicht so dass…“, „haben Sie auch mal … ausprobiert“). Da wäre es sicherlich schön ein bisschen offener zu Fragen.
Unterm Strich finde ich den Podcast aber super und wünsche alles Gute für die Zukunft. Ich freue mich schon auf viele weitere Folgen mit spannenden Gästen.
flauschibärchen
2021-07-11

Geplauder mit altem Bekannten

Nicht sensationell, aber größtenteils solide. HS war schon noch besser, aber es tut gut, bei diesem Thema eine vertraute Stimme zu hören. Doch es ist alles wesentlich komplexer… Bin gespannt auf die weiteren Folgen.
Schmurpz
2021-07-08

Genau das Richtige

Hoffe auf viele Folgen mit dem wunderbaren Harald Schmidt. Harald Schmidt ist seit über 12 Jahren Repräsentant für die Stiftung, die sich mit der Erkrankung Depression erkrankt. Er ist somit absolut geeignet, souverän und sensibel durch dieses Thema zu führen.
In der Podcast - Welt hat sowas noch gefehlt, um diese Volkskrankheit aus ihrem nebulösen Dasein zu holen. Vielleicht kann etwas ähnliches gelingen wie mit dem Podcast von Christian Drosten - Verständnis und Raum für eine Krankheit zu geben, sei es als Betroffener, Angehöriger, Arbeitskollege etc.
Bernd Langer
2021-07-08

Gesprächspartner klasse, Herr Schmidt tut sich schwer

Ich habe sowohl mit Psychisch Erkrankten Menschen gearbeitet als auch selber Depressionen und eine Angststörung. Der neue Podcast hat mich neugierig gemacht und nun nach der dritten Folge will ich mich dazu äußern. Meiner Wahrnehmung nach, die zugegebenermaßen empfindlich und empfindsam ist, profitiere ich von den Beiträgen der jeweiligen Gesprächspartner, und auch den ruhigen klaren sachlichen Erklärungen des erfahrenen Fachmanns, und ärgere ich mich über die - mein Gefühl- immer noch zu lapidaren, teils albernen und unangemessenen Wortmeldungen von Herrn Schmidt. Wenn man selber depressiv ist, und hört nach einem Interview, dass es doch eine Freude und Wohltat ist mit jemandem zu sprechen, der gut drauf ist….. oder man folgt einer Erläuterung über den Zusammenhang von Schlaf und Depression und Herr Schmidt macht wiederholt den selben Witz („ mein Schlafanzug juckt“), oder es geht um Ernährung und Bewegung und Herr Schmidt teilt einem völlig irrelevant mit, dass er nach 5 Tüten Chips Sodbrennen bekommt und sich seit Jahren zu wenig bewegt…
und betont aber gleichzeitig am Beginn jeder Folge, wie ernst es ihm mit dem Thema ist… also das passt für mich nicht zusammen. Wenn die Gesprächspartner nicht so kompetent und erfahren und hilfreich wären, würde ich den Podcast längst wieder deabonniert haben. Bitte gehen Sie in sich, Harald Schmidt, oder lassen Sie es jemand anders machen.
clarablick
2021-07-07

Hilfreiche Informationen vom Experten

Die Informationen des Experten Herrn Professor Hegerls empfinde ich als Angehörige einer an Depressionen erkrankten Person als hilfreich und informativ. Ob die Erfahrungsberichte von noch recht jungen in der Öffentlichkeit stehenden Menschen anderen Erkrankten wirklich helfen, wage ich zu bezweifeln. Für die nächsten Folgen wäre es schön, wenn auch ältere und „normale“ Betroffene zu Wort kämen.
Angehörige
2021-07-07

Geht so

Ganz okay, vor allem für diejenigen, die sich mit der Erkrankung noch nie beschäftigt haben. Für mich als erfahrene Betroffene eher langweilig. Nichts Neues und Folge 3 war zudem noch ziemlich enttäuschend, da das Thema "Sport bei Depressionen" eher am Rande vorkam und ich mir mehr neue Studienergebnisse erhofft hatte. Dass vor allem regelmäßiges Laufen genauso gut helfen kann wie Psychopharmaka wurde gar nicht erwähnt. Auch könnte mal erörtert werden, dass längst nicht alle Patienten auf Antidepressiva ansprechen und wenn überhaupt, dann negativ. Ich habe alle durch. Bei einem dachte ich plötzlich tatsächlich ernsthaft an Selbstmord, ein anderes wirkte nur ein paar Tage und nach dem Nachlassen der Wirkung ging es mir schlechter als vorher. Regelmäßig eine halbe Stunde durch den Park zu laufen ist das Einzige, was bei mir bisher längerfristig was gebracht hat. Die ewige Botschaft "Gesprächstherapie und Tabletten und alles wird gut" stimmt also nicht unbedingt.
Frau C. aus M.
2021-07-06

Super Idee

...Haralds Schmidts Bekanntheit mit einem ernsten Thema zu kreuzen. Für die alle, die mit Schmidts Humor nie viel anfangen konnten, ist das die ideale Sendung um seine Tiefe zu erfahren und ggf. die eigene Voreingenommenheit zu ändern. Das gleiche gilt für die Krankheit Depression - um aus der oftmals vorherrschenden, gesellschaftlichen Oberflächlichkeit herauszukommen.
abcunzu
2021-07-03

Erhellend

Die Interviews ermöglichen ein tieferes Verständnis für das Krankheitsbild der Depression. Harald Schmidt moderiert wie gewohnt sehr angenehm und wertschätzend. Danke für diesen Podcast!
Pastor Wolf