Als Mensch der selbst von sexualisierter Gewalt betroffen ist, zu deren Ausmaß ich lange keinen wirklichen Zugang hatte, ist es kaum zu ertragen wie im Podcast davon gesprochen wird, dass es keine Amnesie nach sexuellen Übergriffen gibt.
Das zu hören, wenn man sich immer wieder mit der Frage beschäftigt verkehrt zu sein mit seinen wiederkehrende Erinnerungen ist wirklich eine enorme Herausforderung!
Und sich die „Diskussion“ über die Diagnose DIS finde ich schwierig. Im beruflichen Kontext hatte ich mit Menschen mit entsprechender Diagnose zu tun, ich hab Wechsel der Persönlichkeit erlebt und das Leid spüren können mit dem diese Menschen konfrontiert waren. Davon zu sprechen, dass dies eine nicht bestehenden Erkrankung ist empfinde ich als einen Schlag ins Gesicht derer, die davon wirklich betroffen sind.