The Marvels
Neue Nr. 1 in den iTunes Top Filme Charts: The Marvels von Nia Dacosta.
Ein Universum in Aufruhr
"The Marvels", der neueste Streich aus dem Hause Marvel Studios, ist ein Film, der nicht nur die Grenzen des Marvel Cinematic Universe (MCU) erweitert, sondern auch die Erwartungen an Superheldenfilme neu definiert. Unter der Regie von Nia DaCosta, die bereits mit ihrem Debütfilm Aufmerksamkeit erregte, vereint der Film ein Trio von Superheldinnen, die unterschiedlicher nicht sein könnten: Carol Danvers alias Captain Marvel (Brie Larson), Kamala Khan alias Ms. Marvel (Iman Vellani) und Monica Rambeau (Teyonah Parris), die als Astronautin für S.A.B.E.R. tätig ist [chartoo.de, de.wikipedia.org].
Drei Heldinnen, ein Schicksal
Die Handlung von "The Marvels" knüpft an die Ereignisse des Vorgängerfilms "Captain Marvel" an. Carol Danvers hat sich ihre Identität von den tyrannischen Kree zurückerobert und Rache an der Obersten Intelligenz genommen. Doch ihre Taten haben das Universum destabilisiert und sie mit einem mysteriösen Wurmloch konfrontiert, das mit einem Kree-Revolutionär in Verbindung steht. Ihre Kräfte verweben sich unerwartet mit denen von Kamala Khan, einem Super-Fan aus Jersey City, und Monica Rambeau, Carols entfremdeter Nichte. Das ungleiche Trio muss lernen, als Team zu agieren, denn nur gemeinsam können sie als "The Marvels" das Universum retten [chartoo.de].
Vision einer Regisseurin
Nia DaCosta hat mit "The Marvels" einen Film geschaffen, der nicht nur spannend und unterhaltsam ist, sondern auch das "Blerd Girl Energy" feiert. Als bekennende Blerd ("Black nerd") hat sie sich nicht von toxischen Fankulturen beeinflussen lassen und einen Film gemacht, der ihrem jugendlichen Ich gefallen hätte. DaCosta wollte einen Film schaffen, der Spaß macht, humorvoll ist und Herz hat. Sie hat dabei ihre eigene Note eingebracht und gleichzeitig die kulturelle Vielfalt und die Bedeutung von Repräsentation im Superheldengenre betont [variety.com].
Kritikerstimmen und Publikumserfolg
"The Marvels" wurde von Kritikern überwiegend positiv aufgenommen. Die Chemie zwischen den drei Hauptdarstellerinnen wird gelobt und DaCostas Regie als kinetisch und intim beschrieben. Der Film hat weltweit über 200 Millionen US-Dollar eingespielt und in Deutschland über 434.000 Kinobesucher angezogen [de.wikipedia.org, hollywoodreporter.com]. Trotz einiger Kritikpunkte, wie einer überladenen Geschichte und wirren Tonwechseln, wird der Film als leicht zu genießen beschrieben [de.wikipedia.org].
Kontroversen
Obwohl der Film von einigen Kritikern als unterhaltsam und actionreich beschrieben wurde [rottentomatoes.com], gab es auch negative Stimmen. Einige Kritiker bezeichneten "The Marvels" als generisch und durchschnittlich [imdb.com]. Der Film wurde auch von einigen rechten Kritikern angegriffen, die den weiblich geführten Film, der mehrere Frauen of Color darstellt, als "woke" bezeichneten [forbes.com]. Zu diesen Vorwürfen hat DaCosta erklärt, dass sie sexistische Trolle ignoriert und sich stattdessen darauf konzentriert, den bestmöglichen Film zu machen [forbes.com].
Hinter den Kulissen
Es gab auch Kontroversen hinter den Kulissen. DaCosta war nicht zur Besetzung- und Crew-Vorführung eingeladen und erfuhr erst davon, als sie einige Crewmitglieder zu ihrer Geburtstagsfeier einlud [hollywoodreporter.com, gamerant.com]. Trotz dieser Herausforderungen hat DaCosta erklärt, dass sie wertvolle Ratschläge von anderen MCU-Regisseuren wie Ryan Coogler erhalten hat, um "sie selbst" zu sein, wenn sie dem Marvel Cinematic Universe (MCU) beitritt [screenrant.com].
Fazit
"The Marvels" ist ein Film, der zeigt, wie das MCU weiterhin die Grenzen des Möglichen verschiebt. Mit starken Charakteren, einer fesselnden Geschichte und einer Regisseurin, die ihre Vision klar umgesetzt hat, bietet der Film ein Kinoerlebnis, das sowohl Fans als auch Neulinge des Franchises begeistern dürfte. Nia DaCosta hat mit "The Marvels" nicht nur einen weiteren Blockbuster geschaffen, sondern auch ein Statement für Diversität und weibliche Empowerment im Superheldenfilm gesetzt.
Geschrieben von Perplexity